Ideenbörse.
Der Wettbewerb soll den Informationsaustausch zum Thema Zeitungsdesign und Konzept verbessern und zu neuen, kreativen Ideen beitragen.
Die gedruckte Zeitung hat noch Entwicklungspotenzial. Visuell und konzeptionell können Europas Zeitungen noch viel voneinander lernen.

Die Ziele des Wettbewerbs:
  • Trends offen legen: Die Ergebnisse des Wettbewerbs geben jedem Zeitungsmacher die Möglichkeit, sein Objekt einzuordnen und Optimierungen am Produkt schnell vorzunehmen.

  • Wirkung nach außen: Zeitungen berichten intensiv über die Awards, die sie gewonnen haben. Sie unterstreichen damit ihren Qualitätsanspruch und machen gleichzeitig Werbung in eigener Sache.

  • Ideenschmiede: Veröffentlichungen in dieser Werkstatt, in den Jahrbüchern und auf www.newspaperaward.org fördern die eigene Kreativität und Ideenfindung.

Die Teilnehmer. 236 Zeitungen aus 27 Ländern haben teilgenommen. In diesem Jahr gingen erstmals Awards an Zeitungen in Russland, Serbien und die Slowakei

Der Veranstalter. Der Wettbewerb wird veranstaltet von Zeitungsdesigner Norbert Küpper aus Meerbusch in Kooperation mit den Journalisten-Zeitschriften „medium magazin“, Frankfurt, „Der Österreichische Journalist“, Salzburg und „Schweizer Journalist“ Oberuzwil.

Der Kongress. Ein Kongress mit Preisverleihung findet am 26. und 28. April 2009 im Rathaus der Stadt Wien statt. Anmeldungen sind bereits jetzt über die Homepage www.newspaper-congress.eu möglich.

Die Kriterien. Es wird das Design bewertet. Das umfasst natürlich die journalistisch korrekte visuelle Darstellung von Inhalten.
  • Das gestalterische Niveau der eingereichten Arbeiten muss deutlich über dem Normalen liegen. Es genügt also nicht, nur eine sauber gestaltete Zeitung zu machen. Darum bemühen sich viele Zeitungen.

  • Es muss ein besonders hohes Niveau beim Umgang mit Bildern erreicht werden. Stichworte sind Bildschnitt, Bildgröße und Formatvariation.

  • Alle typografischen Elemente müssen auf allen Seiten konsequent verwendet werden.

  • Das Seitenlayout muss fachmännisch richtig sein. Blockumbruch und klare Bildzuordnung müssen gewährleistet sein.

  • Das Seitenlayout darf weder zu gleichförmig noch zu variantenreich sein. Ist es zu gleichförmig, wirkt es langweilig. Ist es zu variantenreich, kann die ganze Zeitung chaotisch wirken.

  • Hauptpreisträger schließlich sind eigenwillig, unverwechselbar und im weitesten Sinne innovativ in der Verwendung ihrer gestalterischen Mittel.

Mitglieder der Jury sind zehn Journalisten, Designer und Wissen-schaftler und aus neun Ländern: Norwegen, Schweden, Finnland, Belgien, Niederlande, Österreich, Schweiz, Spanien, und Deutschland (v. l.):

  • Javier Errea, Universität Pamplona, Spanien
  • Martin Huisman, De Morgen, Brüssel, Belgien
  • Anna Sundqvust, Östersunds Posten, Schweden
  • Marita Granroth, „Hufvud-stadsbladet“, Finnland
  • Walter Jensen, „Bergens Tidende“, Norwegen
  • Sylvia Egli von Matt, Schweizer Journalistenschule MAZ
  • Annette Milz, Chefredakteurin „medium magazin“, Deutschland
  • Theo Dersjant, Fontys School of Journalism, Niederlande
  • Georg Taitl, Chefredakteur „Der Österreichische Journalist.
  • Prof. Joachim Blum, Medienberater, Deutschland
Tipp
Norbert Küpper ist auch Autor verschiedener Journalistenwerkstätten, u.a. über Farbe, Infografiken, Bildschnitt.
Info: www.newsroom.de/shop
eMail: vertrieb@oberauer.com