| Svenska Dagbladet. | ||
| Europe’s best designed Newspaper, Kategorie Überregionale Zeitung. Die Typografie und der Umgang mit Bildern signalisieren Seriosität. | ||
| Jury-Statement: Svenska Dagbladet ist der Jury bereits beim neunten Award aufgefallen, denn die meisten Awards of Excellence gingen im vorigen Jahr an diese Zeitung. Bei „Svenska Dagbladet“ betrachtet man Print und Online als Einheit. Die aktuellen Nachrichten stehen Online, im Printmedium bleibt darum Raum für leserfreundliche und magazinige Gestaltung ausgewählter Inhalte. Kennzeichnung dieses Stils sind Faktenboxen, Infografiken und relativ kompakte Texte. Ein Highlight ist die Wochenend-Beilage, die Elemente des Designs der Tageszeitung aufgreift und mit einem Magazinstil kombiniert. |
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Zeitungskopf. Er wird in Versalien gesetzt. Dadurch wird der Anspruch einer überregionalen Zeitung herausgearbeitet. Gut ist auch, dass der Kopf ganz oben steht und nicht von Anrissen überlagert wird. Anrissleiste. Es gibt eine Anrissleiste unter dem Kopf und eine am Fuß der Seite. Die Gestaltung ist klar und übersichtlich. Die Bilder in der Anrissleiste sind relativ klein, um ein seriöses Gesamtbild zu bieten. Freisteller, die den Zeitungskopf stärker abdecken, könnten zu boulevardesk wirken. Aufmacher. Er besteht überwiegend aus einem großen Bild, einer Überschrift und einigen Zeilen Text. Thema ist der russische Einmarsch in Georgien. Das Bild der leidenden Zivilisten bildet die passende Visualisierung des Ereignisses. Anrisse am Fuß der Seite. Hier wird auf die Ressorts Nachrichten, Wirtschaft und Kultur verwiesen. Bildanteil. Der Bildanteil auf dieser Seite ist sehr hoch. Als Vorbild kann Libération genannt werden, die als eine der ersten Zeitungen täglich auf das große Coverbild gesetzt hat. Eine starke Visualisierung des Aufmacher-Themas soll den Leser am Kiosk auf die Zeitung aufmerksam machen. Ähnlich verfährt auch The Independent und die Frankfurter Rundschau seit einiger Zeit. |
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Beilage 1. "Svenska Dagbladet" hat aufgrund des Tabloid-Formats keine Aufteilung in Sektionen. Statt dessen werden Beilagen wie hier zum Thema China beigefügt. | |
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Beilage 2. Diese Titelseite der Kulturbeilage verführt den Betrachter mit einem großen Bild und drei sehr kleinen Anrissen unten auf der Seite zum blättern und lesen. | |
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Wirtschaftsseite. Näringsliv bedeutet soviel wie Wirtschaft. Diese Sektions-Titelseite hat das Thema „Börsenfieber“. Die Visualisierung erfolgt über einen Bildschirm, bei dem man ein Plus um 8,2 Prozent der Stockholmer Börse am 20. 9. 2008 sehen kann. | |
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Informations-Kanäle. In einer Serie werden innovative Firmen vorgestellt. Dafür wird immer eine Doppelseite verwendet. Das Aufmacherbild links zeigt im Vordergrund eine Person und im Hintergrund eine Tafel mit Zahlen, Formeln und Workflows. Die anderen Bilder zeigen Szenen aus der Produktion. Unten links wird in einer Infografik ein geplantes Gezeitenkraftwerk erläutert. Unten rechts sind weitere Faktenboxen. Insgesamt zeigt die Doppelseite eine klassische Kombination verschiedener Informations-Kanäle, nämlich, Text, Bild, Infografik und Ergänzungsbox. | |
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Beilage. "Torterad" (Gefoltert) lautet die Überschrift auf der Titelseite dieser Kultur-Beilage. Zur Veranschaulichung wird ein schreiender Mönch abgebildet. | |
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Beilagen-Doppelseite. "Smärtpunkt Tibet" (Schmerzpunkt Tibet) lautet die Überschrift. Die Seite hat sehr viel Weißraum und zur Visualisierung des Themas wird auch nur ein einziger Gegenstand benutzt. Die Verwendung von Versalien für die Überschrift unterstreicht den Anspruch von Svenska Dagbladet, eine seriöse überregionale Zeitung zu sein. | |
| Über die Zeitung „Svenska Dagbladet“ war eine der ersten Zeitungen Europas, die auf das Tabloid-Format umgestellt hat. Sie hat eine Auflage von 186.200 Exemplaren. Bei der Zeitung arbeiten 210 Journalisten. Davon sind 50 „Subeditors“, die die Seiten layouten, 10 Fotografen und 8 Infografiker. Die Homepage svd.se wurde 2007 als „Schwedens beste Medien-Website“ ausgezeichnet. |
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