| Stuttgarter Zeitung. | ||
| European Newspaper of the Year, Kategorie Regionalzeitung. Moderne Bildauffassung im Kontrast zu klassischer Typografie sind Kennzeichen dieses Blattes. | ||
| Jury-Statement: Die „Stuttgarter Zeitung“ hat sich in den letzten Jahren gestalterisch deutlich weiter entwickelt. Im Bereich Fotografie und Reportage hat die Zeitung schon früher viele Awards of Excellence gewonnen. In diesem Jahr ist sie der Jury aufgefallen, weil die Typografie nochmals deutlich verbessert wurde. Außerdem überzeugte die Titelseite, der Umgang mit Ergänzungsboxen und Infografiken sowie die herausragende Qualität der Bilder. Ein Jurymitglied sagte: „Man möchte sich zurücklehnen und einfach nur lesen“. |
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Zeitungskopf. Die bisherige Schrift für den Kopf wurde beibehalten, aber er hat eine Schattenkante nach links bekommen. Dadurch wird eine besonders edle, klassische Anmutung erzielt. Der Weißraum links und rechts vom Kopf unterstreicht den Anspruch, eine Qualitätszeitung zu sein. Aufmacher-Bild. Es wird fast immer ein Foto eingesetzt, in das die Überschrift und Unterzeile platziert wird. Um bei der Bildauswahl nicht zu sehr eingeschränkt zu sein, kann man auch einen Freisteller nehmen und eine Fläche in den Hintergrund legen. Das wurde sicher bei dem Motiv zum Thema Lance Armstrong so gehandhabt. Gute Lesbarkeit des Textes und Erkennbarkeit des Bildmotivs sind gewährleistet. Typografie. Für Überschriften wird die Chronicle benutzt, eine Schrift, die in den USA entworfen wurde und sehr feine Serifen hat. Sie unsterstützt die klassische Gesamtanmutung. Unterzeile / Vorspann. Die altbewährte Kombination von Überschrift, Unterzeile, Vorspann führt immer wieder zu inhaltlichen Dopplungen. Beim Lesen entsteht der Eindruck der Wiederholung. Darum wurden Unterzeile und Vorspann zu einer Einheit zusammengefasst. Fünf Spalten. Die relativ breiten Spalten machen das Layout ruhig und die Texte gut lesbar. Eine etwas größere Spaltenbreite erleichtert das Lesen. Man kann sogar halbspaltige Zwischenzeilen verwenden. |
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Titelseite 2. Das Layout der Titelseite ist jeden Tag gleich, es sei denn, es gibt ungewöhnliche Ereignisse. Die Platzierung der Überschrift im Aufacher-Bild bewährt sich. | |
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Titelseite 3. Man kann ein dunkles Motiv als Aufmacher-Bild verwenden. In diesem Fall ist die Überschrift negativ. Der Rest der Seite wird durch eine Karikatur aufgelockert. | |
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Motivwahl. Diese Sportseite zeigt die klare Hierarchie, die bei den Bildgrößen eingehalten wird. Extreme Bildschnitte unterstützen eine insgesamt moderne Anmutung, die im Kontrast zu der klassischen Typografie steht. Es ergibt sich ein kontrastreiches, spannendes Gesamtbild. | |
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Text, Bild, Inforgafik. Die Kombination der Elemente Text, Bild und Infografik wie bei dieser Seite über die Tour de France ist öfter zu sehen. Zusätzlich wird unten die Ergänzungsbox platziert. Durch diese Aufteilung der Inhalte kann der Leser besser herausfiltern, welche Informationen er bereits hat und welche neu sind. Die visuelle Darstellung ist außerdem oft einfacher zu verstehen als die rein textliche Präsentation. | |
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Sport-Titelseite. Die Seite fällt auf durch den Bildschnitt beim Aufmacher. Durch die neue Überschrifentype wirkt der Sport plötzlich auch sehr bedeutend. | |
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Kultur-Titelseite. In das große Bild der Oper Stuttgart wird ein kleines Bild eingeklinkt. Es ist umrandet, wie aus einem Fotoalbum. Die Idylle früherer Zeiten soll visualisiert werden. | |
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Wirtschafts-Titelseite. Die Börsenreaktion auf das Wahlergebnis ist Thema des Aufmachers. Im Aufmacher ist auch eine Ergänzungsbox, die weitere Details enthält. | |
| Über die Zeitung Die Stuttgarter Zeitung hat eine Auflage von ca. 150.000 Exemplaren. Es werden 135 Redakteure, 2 angestellte Fotografen und 4 freie Fotoagenturen sowie 4,5 Layouter beschäftigt (vier und eine Halbtagskraft). |
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